Die Moordetektiv*innen: Schollamoos 2018

 

2018 | VMS Alberschwende


 

Erforschen, käschern im Torfstich, kennenlernen der Moorbewohner, also Flora und Fauna, das alles und noch viel mehr gehört zum Wahlpflichtfach Moordetektive, das wir 18 Schüler und Schülerinnen mit großer Begeisterung besuchten. Mit der Biologin Agnes Steininger und unserem Lehrer Dieter Reichl haben wir viele interessante Dinge entdeckt.

 

Eines unserer ersten Projekte war die Dokumentation der verschiedenen Tiere, die in unserem Moor zuhause sind. Das erledigten wir mit unseren Wildtierkameras. Die nächste Aufgabe war es, sich mit GPS-Geräten vertraut zu machen. Weiters versuchten wir herauszufinden, wie das Moor entstanden ist. In einer anderen Unterrichtseinheit erfuhren wir etwas über den pH-Wert des Wassers und die Ernährung der Pflanzen und machten entsprechende Versuche dazu.

 

Neben der Arbeit mit dem Mikroskop, um die Kleinstlebewesen im Moorwasser aufzuspüren, gehörte auch das Zählen der Trollblumen, des Sonnentaus und des Wollgrases sowie die Tiefenmessung in den Torfstichen zu unseren Aufgaben.

 

Ein Team der Moordetektivinnen war dieses Jahr bei der Eröffnungspressekonferenz zur Umweltwoche u.a. mit Landesrat Johannes Rauch im Moor in Bildstein dabei.

Nachdem alles bestens erledigt war, gönnten wir uns im Schatten der uralten Dorflinde ein köstliches Eis.

Moordetektive-Abschluss im Frastanzer Ried

 

4. Juli 2018 | VMS Frastanz


Die Frastanzer Moordetektive durften zum krönenden Abschluss einen ganz besonderen Vormittag in ihrem Ried verbringen. Weil die Sumpfgladiole leider schon verblüht war und sie deshalb nicht mehr gezählt werden konnte, haben die Moordetektive Besuch von Expertinnen bekommen und das Drei-Schwestern-TV hat auch noch gefilmt! DI Romana Steinparzer, Natura 2000 Regionsmanagerin für die Regionen Walgau, Großes Walsertal und Arlberg, wusste viel Spannendes von Europaschutzgebieten und den Besonderheiten im Frastanzer Ried zu erzählen. Beim anschließenden Quiz haben die Moordetektive bewiesen, wie aufmerksam sie zugehört haben. Nach einer kleinen Pause durfte aktiv für das Ried gearbeitet werden - die Problempflanze Japanknöterich hatte keine Chance gegen die fleissigen Moordetektive! Das Programm wurde durch eine spannende Vogelführung von Ornithologin Johanna Kronberger abgerundet: Es wurden Vogelstimmen gelauscht, mit dem Fernglas beobachtet und sogar die beeindruckende Flügelspannweite unseres größten heimischen Vogels, dem Bartgeier, veranschaulicht. Die Moordetektive Frastanz trotzten der Hitze und bewiesen auch in der letzten Schulwoche noch viel Interesse und Begeisterungsfähigkeit!

 

Abschluss im Götzner Moos

 

2. Juli 2018 | BORG Götzis


Zum Abschluss des Moordetektive-Projektes am BORG Götzis durften die Moordetektive eine spannende Exkursion ins Götzner Moos unternehmen. Beim Götzner Moos handelt es sich um ein sehr wertvolles Hochmoor und um Vorarlbergs erstes Hochmoor-Renaturierungsprojekt. Bianca Burtscher vom Naturschutzbund Vorarlberg hat den Moordetektiven spannende Details zu den Bewohnern des Moores und zum Vorzeigeprojekt Hochmoor-Renaturierung erzählt. Auch typische Moorbewohner wie der fleischfressende Sonnentau oder das Wollgras konnten live bestaunt werden. Beim Abschlussquiz haben die Moordetektive bewiesen, dass sie echte Moor-Profis sind. Trotz letzter Schulwoche und Hitze war der Spaß bei der Sache sichtbar. Ein gelungener Abschluss für alle Beteiligten!

 

Die Götzner Moordetektive auf Erkundungstour

 

27. Juni 2018 | BORG Götzis


Eigentlich wollten die Moordetektive den zweiten Teil des Monitorings, das Zählen der Sumpfgladiole, angehen. Auf Grund des warmen Frühjahres haben die Sumpfgladiolen heuer allerdings rund zwei Wochen früher als gewohnt geblüht und waren zum Zeitpunkt des Monitorings leider bereits verblüht.

Die Moordetektive konnten aber trotzdem viele Spannende Sachen entdecken und erfahren: So haben sie beispielsweise nicht nur die außergewöhnliche Geschichte vom Wiesenknopf-Ameisenbläuling gehört, sondern sowohl Bläuling als auch Wiesenknopf live beobachten können! Außerdem durften die ForscherInnen Mädesüß probieren, wissen jetzt wie die Iris ausschaut, wenn sie verblüht ist, lernten woher das Labkraut seinen Namen hat, haben den invasiven Japanknöterich kennengelernt, einen Besuch vom roten Milan bekommen, Gehölzstrukturen in Wiesen und deren Wert kennengelernt, im Teich Muscheln und Libellenlarven erkeschert, und noch vieles mehr - für Moordetektive gibt es immer vieles zu lernen und zu erleben, und das mit ganz viel Freude!

 

Die Moordetektive Mäder zu Besuch im Schollaloch Koblach

 

19. Juni 2018 | ÖMS Mäder


Zum Abschluss des Moordetektive-Projektes durften die Moordetektive aus Mäder einen Ausflug ins Schollaloch in Koblach unternehmen. Mitten im wunderschönen Koblacher Ried öffnet sich ein kleines Paradies für Besucher - neben dem zur Schau stellen vom Schollasteacha gibt es noch ganz viel zu sehen und zu erfahren: Vogel- und Fledermauskästen, ein riesiges Insektenhotel, ein Schaubienenkasten, geschützte Pflanzen und Tiere, und noch vieles mehr. Reinhard und Ricardo, die ehrenamtlichen Schollasteacher, erzählen mit viel Begeisterung von ihrem Naturjuwel und seinen Bewohnern, sowie vom Schollasteacha - vielen Dank dafür! Die Gemeinde Mäder hat dankenswerterweise amKumma Gutscheine gesponsert, welche die Moordetektive als kleines Dankeschön an die Schollasteacher überreicht haben. Die Moordetektive erlebten einen spannenden und informativen Nachmittag im Freien und hatten dabei sehr viel Spaß - so schön kann lernen sein.

Monitoring in Götzis

 

30. Mai 2018 | BORG Götzis


Die Moordetektive Götzis sind ihrem Auftrag nachgekommen und haben fleißig Schwertlilien gezählt. Die Blütenpracht im Mösle ist beeindruckend. Nach dem Monitoring wurde noch in Teich und Bach nach Tieren gesucht - Egel, Köcherfliegenlarven, eine Großlibellenlarve und ein Stichling sind den Forschenden ins Netz gegangen. Das Engagement und Interesse der Schülerinnen und Schüler ist vorbildhaft!

Nachwuchs-Moordetektive in Frastanz

 

28. Mai 2018 | VMS Frastanz


Die 1A Klasse der VMS Frastanz hat sich darin geübt, gute Moordetektive zu sein. Sie werden dieses wichtige Amt im nächsten Schuljahr von der 2B Klasse übernehmen. Highlight des Nachmittags war die Amphibiensuche im Teich - die fleißigen Forscher haben Bergmolche, Kaulquappen von Erdkröten und Grasfröschen, einen ausgewachsenen Grasfrosch, Großlibellenlarven, Posthornschnecken und Spitzschlammschnecken und noch vieles mehr entdeckt. Bei der Besichtigung des Frastanzer Riedes konnte die Blütenpracht der Sibirischen Schwertlilie bestaunt werden und es wurden allerlei spannende Infos rund um Moore, ihre Bewohner und deren Gefährdung vermittelt. Die 1A Klasse freut sich schon auf weitere spannende Einsätze im nächsten Schuljahr.

Pressekonferenz zur Umweltwoche - mit Moordetektivinnen aus Alberschwende!

 

24. Mai 2018 | Farnach Moos Bildstein


Vier Moordetektivinnen der VMS Alberschwende waren heute Ehrengäste bei der Pressekonferenz zur Vorarlberger Umweltwoche 2018. Sie präsentierten den anwesenden Presseleuten, politischen Vertretern und Interessierten, was die Moordetektive alles machen. Die ausgezeichnete Präsentation konnte beim Publikum spürbar Begeisterung für das tolle Projekt wecken.

In der Umweltwoche können vom 2. bis 10. Juni über 80 Veranstaltungen zu Umweltthemen besucht werden. Details dazu gibt es auf www.umweltv.at

Monitoring in Mäder

 

22. Mai 2018 | ÖMS Mäder


In Mäder stand das Monitoring auf dem Programm der Moordetektive. Die Schülerinnen und Schüler haben fleißig mitgeholfen den Bereich abzustecken, in dem gezählt wird (der "Transekt") und dann ihre Zeigerpflanzen gezählt. Die Streuefläche ist wunderschön, mit den vielen lila Irisblüten. Zum Abschluss wurden nochmals die Amphibien beim Spielplatz-Bach besucht - sie entwickeln sich prächtig!

Schwertlilien und Amphibien in Mäder

 

8. Mai 2018 | ÖMS Mäder


Die Moordetektive Mäder waren den Amphibien auf der Spur. Nach einem Lokalaugenschein bei der Streuefläche - die Iris blüht schon! - wurde fleißig Amphibien gefangen und bestimmt. Bergmolche und viele Kaulquappen konnten entdeckt werden. Die Nachwuchsforschenden hatten riesigen Spaß bei der Sache.

Schollamoos 2018

 

Frühjahr 2018 | VMS Alberschwende


Erforschen, keschern, neues kennenlernen – all das gehört zum Wahlpflichtfachmodul Moordetektive, das wir alle mit großer Begeisterung besuchen.

Jeden Mittwoch lernen 18 Schüler*innen in Begleitung der Biologin Agnes Steininger und unseres Lehrers Dieter Reichl etwas über das Alberschwender Schollenmoos, seine Entstehung, seine Bedeutung, seine Bewohner. Durch viel Praxis im Schollenmoos aber auch der nötigen Theorie wird uns die Flora und Fauna nähergebracht.

Eines unserer ersten Projekte war die Erkundung des Gebietes mit Wildtierkameras. Hier zeigen wir einige der besten Fotos!

Japanknöterich, Insekten und Fernglasübung im Frastanzer Ried

 

2. Mai 2018 | VMS Frastanz


Am Mittwoch, den 2.5., lief die 2b-Klasse ins Frastanzer Ried. Wir suchten den Japanknöterich, um ihn zu beseitigen. Diese Pflanze wurde bei uns eingeschleppt und überwuchert seitdem viele Wiesen. Sie kann nur schwer ausgerottet werden. Danach versteckten wir Gummienten und suchten sie mit einem Fernglas. Später fingen wir mit Keschern Insekten ein und beobachteten sie mit Hilfe einer Becherlupe. Anschließend ließen wir sie wieder frei und bekamen als Belohnung ein Eis. (Simeon Müller, 2b)

 

Bereits zum dritten Mal  besuchte unsere Klasse das Frastanzer Ried. Zuerst rissen wir den Japanknöterich aus. Danach teilten wir die Klasse in zwei Gruppen. Die einen rissen den Japanknöterich einschließlich Wurzeln aus und die anderen versuchten mit dem Fernglas in die Ferne zu schauen. Schließlich versuchten wir mit Netzen verschieden Insekten einzufangen. Nach einer Weile wechselten wir die Aufgaben. Schlussendlich gingen wir zurück zum Schulhof und freuten uns auf unsere Belohnung – ein Eis. (Elif Ata, 2b)

 

Als wir dann fertig waren, sind wir wieder zur Schule gelaufen und haben noch ein Eis bekommen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, und wir freuen uns schon aufs nächste Mal. (Natalie Borho, 2b) 

Vogelkunde im Mösle

 

18. April 2018 | BORG Götzis


Ornithologin Johanna Kronberger war mit den Moordetektiven Götzis auf Erkundungstour. Die Ergebnisse der Vogelbeobachtung sind beachtlich, es fliegt so einiges rund um das BORG. Folgende Arten konnten die Detektive beobachten: 

  • Rotmilan
  • Ringeltaube
  • Buntspecht
  • Amsel
  • Wacholderdrossel
  • Mönchsgrasmücke
  • Zilpzalp
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Elster
  • Rabenkrähe
  • Haussperling
  • Buchfink
  • Stieglitz
  • Grünfink
  • Erlenzeisig
  • Girlitz

Johanna Kronberger konnte noch mehr Arten sichten: Mäusebussard, Türkentaube, Rotkehlchen, Star und einen Stieglitz beim Nestbau! Die Vogelbeobachtung und das Fernglastraining hat den Moordetektiven sichtlich Spaß gemacht.

 

Ornithologie bei den Moordetektiven Mäder

 

17. April 2018 | ÖMS Mäder


Die Moordetektive Mäder durften mit professioneller Unterstützung von Ornithologin Johanna Kronberger die Vogelwelt rund um den Brühl erkunden. Die Vielfalt an gesichteten bzw. gehörten Vogelarten erfreute Moordetektive, Pädagoginnen und Ornithologin gleichermaßen. Folgende Arten wurden gesichtet und erklärt:

  • Rabenkrähe
  • Haussperling
  • Buchfink
  • Rotkehlchen
  • Amsel
  • Schwarzmilan
  • Zilpzalp
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Erlenzeisig
  • Buntspecht
  • Star

Johanna Kronberger hat sogar noch mehr Arten festgestellt: Schwanzmeise, Mönchsgrasmücke, Fitis, Grünfink, Waldlaubsänger, Mäusebussard und Hausrotschwanz.

Die Vogelbeobachtung und das Fernglastraining hat den Moordetektiven großen Spaß gemacht.

 

Zusätzlich wurden die Fotos der Wildtierkameras ausgewertet. Folgende Arten konnten dokumentiert werden:

  • Amsel
  • Buchfink
  • Rotkehlchen
  • Kernbeißer
  • Buntspecht
  • Heckenbraunelle
  • Bergfink
  • Eichelhäher
  • Hauskatze

Moordetektive erkunden das Mösle

 

11. April 2018 | BORG Götzis


Die Schülerinnen und Schüler der 5 N Klasse des BORG Götzis sind jetzt Moordetektive. Zum Auftakt des Projektes wurden die wertvollen Streuwiesen rund um das BORG erkundet. Beim Keschern im Bach neben dem Mösle sind Stichlinge, Spitzschlammschnecken, Bachflohkrebse und ein Egel ins Netz gegangen. Die Suche nach den Tieren und das Bestimmen der Arten hat den frischgebackenen Moordetektiven sichtlich Spaß gemacht. Auch besondere Pflanzen, die typisch für feuchte Lebensräume sind, konnten entdeckt werden: Zum Beispiel die Sumpfdotterblume und der Sumpf-Schachtelhalm. Zum Einstieg ins Thema Moore wurden noch allerhand spannende Geschichten erzählt - Von der Entstehung der Moore, ihrer Gefährdung, den besonderen Bewohnern, vom Klimawandel und Hochwässern, der Streuwiesenverordnung, Torfkernen und noch vielem mehr.

 

Wildtierkameras bei der Ilgawiese

 

21. März 2018 | ÖMS Mäder


Die Schülerinnen und Schüler der 1B Klasse an der Öko-Mittelschule Mäder haben das Abenteuer Moordetektive begonnen. Zum Start des Projektes wurde die wertvolle Ilgawiese im Brühl besichtigt. Auf diese Wiese werden die Moordetektive nun besonders gut aufpassen. Die Moordetektive haben rund um die Wiese Wildtierkameras installiert, so kann dokumentiert werden, was für Tiere hier unterwegs sind. Die Suche nach Pflanzen und Tieren in der Umgebung der Wiese hat den Nachwuchsforscherinnen und -forschern großen Spaß gemacht. Zum Einstieg ins Thema Moore wurden noch allerhand spannende Geschichten erzählt - Von Mooren, ihrer Gefährdung und den besonderen Bewohnern, vom Klimawandel und Hochwässern, vom Betretungsverbot in Streuewiesen, was Moorleichen mit Essiggurken zu tun haben, warum torffreie Blumenerde super ist und noch vieles mehr. Ein besonderer Höhepunkt für die frischgebackenen Moordetektive war das Geschenk eines kleinen Stückchens Torf.

 

Amphibien im Frastanzer Ried

 

16. März 2018 | VMS Frastanz


Am 16.03.18 kam Anna Waibel vom Ökologie-Institut zu uns. Sie besuchte unsere Klasse und erklärte uns Interessantes über das Moor. Zum Beispiel wächst der Torf nur 1 mm im Jahr. 

Schließlich gingen wir zum Teich. Als erstes haben wir Enten gesehen: Die braun gefärbte Ente war ein Weibchen und die buntere Ente war männlich. Wir gingen runter zum Teich und sahen einen Grasfrosch und den Laich von einem Grasfrosch. Großen Spaß hat es uns gemacht, mit den Keschern Posthornschnecken und Spinnen zu fangen.

Weiter gingen wir dann zum Ried. Faszinierend war, dass man einen Stock ganz leicht über einen halben Meter in das Moor stecken konnte. Als ein paar von uns gesprungen sind, hat es sich für die anderen angefühlt, als gäbe es gerade ein Erdbeben.

Es hat uns sehr gut im Frastanzer Ried gefallen, und wir freuen uns schon sehr auf die nächste „Entdeckungsreise“ als Moordetektive.

Klasse 2b

 

Sumpfgladiolen im Schubbas

 

3. Juli 2017 | NMS Götzis


Für die Moordetektive der NMS Götzis stand an diesem Vormittag das erste Mal das Monitoring auf dem Programm. Um die Zeigerpflanze Sumpfgladiole auf der Monitoringfläche im Schubbas besser zählen zu können, wurde zuerst spielerisch das genaue Schauen mit dem Fernglas geübt. Auf dem Weg zur Monitoringfläche durften die Nachwuchs-Forscher an einem Bach Kleintiere mit dem Netz fangen, in der Becherlupe beobachten und mit einem Bestimmungsschlüssel herausfinden, um was für Tiere es sich handelt. Die Highlights waren ein junger Stichling und viele Bachflohkrebse. Außerdem konnte der pH-Wert vom Wasser gemessen und mit Zitronensaft experimentiert werden. Nach einer spaßigen Pause im Geheimwäldchen kamen die Götzner Moordetektive ihrem Auftrag nach und haben fleißig Sumpfgladiolen gezählt. Der erlebnisreiche Tag wurde abgerundet mit allerlei spannenden Geschichten rund um Feuchtlebensräume, Artenschutz und Klimawandel. Die Moordetektive hatten sichtlich Spaß an diesem Schultag der etwas anderen Art!

 

Monitoring und Torfstich-Untersuchung

 

14. Juni 2017 | VMS Alberschwende


An diesem besonderen Moor-Tag stand die Bestimmung der Tiefe des Torfstichs auf dem Programm. Die Moordetektive haben schon lange auf diesen Einsatz gewartet, bedeutet dies doch, dass mit Watthosen in den Torfstich gestiegen werden darf! Vor diesem Highlight wurden aber nochmals die Pflanzen in der Monitoringfläche gezählt, was die fleißigen Detektive wieder erstklassig gemeistert haben.

 

Im Anschluss war es so weit – rein in die Watthosen und dann ab in den Sumpf! Bei der Tiefenbestimmung hatten die Moordetektive großen Spaß, wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist. An dieser Stelle soll aber noch angefügt werden, dass Moore sehr empfindliche Lebensräume sind und die Erkundung des Torfstichs bitte nicht nachgemacht werden sollte. Die Moordetektive kümmern sich das ganze Jahr um ihr Moor und die Tiefenbestimmung war Teil des Forschungsprogramms – für alle anderen heißt es: Bitte nur vom Weg aus bewundern!

 

Abschluss im Schollaloch

 

8. Juni 2017 I Öko-MS Mäder


Zum feierlichen Abschluss des Moor-Jahres 2017 waren die Moordetektive der Öko-MS Mäder zu Gast bei Reini und Ricki im Schollaloch in Koblach.

Bei der Erkundung der umliegenden Wiesen wurden fleißig Insekten gefangen, unter der Becherlupe ganz genau beobachtet und bestimmt. Romana und Anna vom Ökologie Institut hatten auch noch einige interessante Geschichten zu den Streuewiesen, ihren Bewohnern und der Moorentstehung auf Lager. Beim Rückweg zum Schollaloch ist außerdem ein Kriminalfall aufgetaucht: Ein toter Buntspecht wurde gefunden! Wer war wohl der Täter?

Bei der anschließenden Führung durch das Schollaloch hatten Reini und Ricki ganz viel Spannendes zu erzählen: Die Hauptattraktion war natürlich das „Schollasteacha“ bei dem die Moordetektive sogar selber Hand anlegen durften. Reini und Ricki erzählten von der Geschichte des Torfstechens und auch, weshalb dies heute nicht mehr getan werden sollte: Moore sind erstklassige Kohlendioxidspeicher, die uns dabei helfen, den Klimawandel einzudämmen – vorausgesetzt sie sind intakt. Außerdem leben in Mooren und feuchten Wiesen ganz besondere Tiere und Pflanzen, die darauf angewiesen sind, dass dieser Lebensraum erhalten bleibt. Für diese Lebewesen haben die Schollasteacher ein wahres Paradies aufgebaut, das sie auch gerne vorstellen: Ein riesiges Insektenhotel bietet den fleißigen Helfern Unterschlupf und es hängen viele verschiedene Nistkästen für Vögel und Unterkünfte für Fledermäuse in den Bäumen. Ein Bienenstand, in den man reinschauen kann war ein weiteres Highlight. Für die Amphibien wurde ein flaches Biotop angelegt und ganz viele Zwiebeln der geschützten Sumpf-Schwertlilie, auch gelbe Iris genannt, gesetzt. Abgerundet wurde der Vormittag mit dem gemeinsamen Grillen, bei dem alle großen Spaß hatten.

Vielen Dank an Reini, Ricki, den Bienenzuchtverein Koblach und die ganze Schollasteacher-Gruppe für dieses schöne und lehrreiche Erlebnis!

Mit Keschern, Becherlupen, Maßband und GPS unterwegs

 

30. März 2017 | Öko-MS Mäder


Auch im heurigen Schuljahr nimmt die ÖKO-Mittelschule Mäder wieder am Projekt „Moordetektive“ teil. Die 2b-Klasse beobachtet dabei unter fachmännischer Aufsicht der Biologin Romana Steinparzer die 3000 m2 große Streuefläche Brühl. Dabei wird die geschützte Wiese vermessen, deren Eckkoordinaten mit GPS-Geräten bestimmt und Pflanzen und Tiere beobachtet. Hierfür kommen Wildtierkameras zum Einsatz. In den kommenden Monaten wird mit Hilfe eines Transekts ein Monitoring durchgeführt, um die Blütenbestände festzuhalten, um diese mit früheren Jahren vergleichen zu können. Die Schülerinnen und Schüler sind begeisterte Detektive, die fleißig Steckbriefe schreiben, Feldnotizen machen und Zeit in der Natur verbringen. Ziel dieses Projekts ist es, alle Beobachtungen wieder in einem Forschertagebuch zusammenzufassen.

Den Lebensraum Moor kennenlernen

 

Herbst 2016 Mittelschule Götzis


In Götzis bieten sich gleich zwei Untersuchungsgebiete für die Moordetektive an, das Götzner Moos und das Götzner Mösle. In einer ersten Exkursion im Herbst 2016 konnten die kleinen Entdeckerinnen und Entdecker erste Erkundungen anstellen, das Kennenlernen des Lebensraumes Moor stand dabei noch im Vordergrund. Im kommenden Frühling startet das Monitoring und es gibt noch viel zu erforschen! 

Schätzen, schreiten, messen, GPS-Training, …

 

21. April 2016 | Öko-MS Mäder


Romana Steinparzer, unsere Expertin vom Österreichischen Ökologie-Institut, begleitete uns wieder bei der Erforschung der Streuewiese Brühl. Die erste Aufgabe war, den Umfang der Fläche zu berechnen. Zuerst mussten wir eine Seitenlänge schätzen, unsere Schätzungen reichten von 20 m bis zu 1 km. Erst nach Abschreiten der Länge – und erneuten Schätzungen unserer Schrittlänge – durften wir das Maßband einsetzen. Es stellte sich heraus, dass die Länge 64,20 m beträgt. Insgesamt ergaben unsere Messungen einen Umfang von 110 Metern.

 

Viel Spaß hatten wir mit der Schatzsuche mit Hilfe der GPS-Geräte, die wir natürlich auch für weitere Forschungen in diesem Lebensraum verwenden.

 

Wetter: bewölkt | Temperatur: ca. 10 °C | Laune: TOP!

 

7. April 2016 | Öko-MS Mäder


Die Erforschung des Lebensraums um die Streuefläche Brühl ist in Mäder wieder voll im Gange und die heurige 2a führt die Forschungsarbeit der Schüler und Schülerinnen des letzten Schuljahres weiter.

Der Unterschied zwischen der Streuwiese und der angrenzenden Fettwiese ist schon sehr gut sichtbar. Die vorherrschende Farbe der Streuwiese ist gelb durch die Echte Schlüsselblume, die in voller Blüte steht.

 

Mit Becherlupen und Keschern ausgestattet, machen wir und auf die Suche nach allen Arten von Tieren. Wir entdecken Großlibellenlarven, Kaulquappen von Grasfröschen und den wunderschönen rotbauchigen Bergmolch. Tiere so ganz nahe zu betrachten fasziniert uns!

 

 

An drei gut versteckten Orten des Waldsaumes um die Streuefläche platzieren wir unsere drei Wildkameras und sind erstaunt, welche interessanten Tiere zum Fotoshooting vorbei kommen.

 

Start ins moorige Frühjahr

 

März 2016 | PädagogInnen der VMS Alberschwende, VMS Frastanz, Musik-MS Götzis, Öko-MS Mäder


Die Pädagoginnen und Pädagogen der letztjährigen und heurigen Moordetektiv-Klassen in Vorarlberg trafen sich Ende März zum Austausch von Erfahrungen. Unter Anleitung von Mag. Agnes Steininger wurden Enten mithilfe von GPS-Geräten versteckt, aufgefunden und aus teils aus schwindligen Höhen gerettet, beobachtet und ein Bestimmungsschlüssel zu ihrer Unterscheidung entworfen. Unterschiedliche Methoden zur spielerischen Erforschung unserer Lebensräume, die beim Unterricht draußen anwendbar sind, wurden durchgespielt.

 

Nun sind wir alle gerüstet für die neuerliche Erforschung unserer Moore und Streuewiesen vor der Schultüre!

Wir freuen uns auf viele spannende Entdeckungen und Abenteuer in der Natur mit den Moordetektiven 2016!

 

Dem Igel auf der Spur

 

November 2015 | VMS Alberschwende


In den Herbst starteten die 15 neu eingestiegenen Moordetektive der VMS Alberschwende mit dem Kennenlernen des Untersuchungsgebietes Schollenmoos.

 

Wie genau werden GPS-Geräte, Wildtierkameras und Spurenfallen verwendet? Wer ist in "unserem" Untersuchungsgebiet zu Hause und hinterlässt dabei Fußspuren - schwarz auf weiß - oder aber Fraßspuren auf Zapfen, Nüssen und anderen schmackhaften Sämereien? Wie werten Moordetektive diese Ergebnisse aus und wie können sie im Forschertagebuch und durch Fotos dokumentiert werden? Diesen Fragen gingen die 4 Moordetektive und 11 Moordetektivinnen gleich zu Beginn des Schuljahres auf den Grund. 

 

Highlight der vergangenen Monate war der Ausflug in die Mitte des wassergefüllten Torfstiches! Mit wasserdichten Wathosen ausgestattet, wurden Proben entnommen und spannende Tiefenmessungen durchgeführt. Was die Schülerinnen und Schüler dabei wohl erlebt haben?

 

Zeigt her eure Zehen! Abschlusstreffen der Moordetektive

 

30. Juni 2015 | VMS Alberschwende | VMS Frastanz | Öko-MS Mäder


TATORT FOHRAMOOS (BÖDELE), Gemeinde Schwarzenberg

Zum Abschluss der Moordetektive des Schuljahrs 2014/15 trafen sich die drei Moordetektiv-Klassen aus Alberschwende, Frastanz und Mäder zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Grillen am Bödele.


In vier Gruppen aufgeteilt entdeckten die MoordetektivInnen die Besonderheiten des Lebensraums Fohramoos. Beim Moorwackeltest ließen die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig hüpfen und so manche/r konnte auch den hohen Wassergehalt des Bodens mit den bloßen Zehen erspüren. Die Suche nach Moorleichen war erfolglos, aber dafür wurden unzählige Zombies (halb lebende, halb tote Lebewesen - in unserem Fall Torfmoose) ausgemacht. Auf dem Weg zur Dornbirner Hütte wurden noch Tiefenmessungen in einem Sumpfloch durchgeführt.


Trotz diesen abenteuerlichen Stationen kamen alle Schülerinnen und Schüler wohlbehalten bei der Hütte an, wo schon leckere Salate und gegrillte Rossbratwürste warteten.


Danke euch allen fürs Mitmachen und viele moorig-schaurige Erinnerungen :) Wir freuen uns jedenfalls schon aufs nächste Schuljahr und viele detektivische Meisterleistungen!!


Pack die BadeWAThose ein!

 

26. Juni 2015 | VMS Alberschwende


Die Moordetektive in Alberschwende nehmen das Schollenmoos ganz genau unter die Lupe! Um die Tierwelt nicht nur UM den Lebensraum Moor erforschen zu können, muss man eben auch IN das Moor! In Wathosen wird der ehemalige Torfstich von den Schülerinnen und Schülern erkundet und dabei machen sie interessante Entdeckungen!


Von wolligen und zitternden Gräsern im Frastanzer Ried...

 

1. Juni 2015 | VMS Frastanz


Am 01.06.2015 gingen wir ins Frastanzer Ried, und zwar zuerst zum Tümpel. Dort haben wir ein paar verschiedenartige Kaulquappen und Schnecken mit dem Kescher gefangen, z.B.

  • vom Grasfrosch (braun mit goldenen Punkten) und
  • von der Erdkröte (schwarz)

Anschließend gingen wir ein Stück weiter auf einer Stichstraße ins Ried hinein. Dort mussten wir an Hand eines Rätsels Blumen und Pflanzen erkennen:

  • Sumpfwollgras (Früchte, die an einen weißen Wattebausch erinnern)
  • Breitblättriges Knabenkraut (rosarote bis purpurfarbene Blüten, erinnern an eine Kerze, Blätter glänzen und haben meistens dunkelrote Flecken)
  • Mehlprimel (kleine Pflanze mit Blättern nah am Boden, Unterseite der Blätter weiß, fast wie mit Mehl bestäubt, Blüte ist rosarot mit einem orangefarbenen Auge)
  • Zittergras (kleines zierliches Gras, die Blüten des Blütenstandes erinnern an kleine Herzen, Blüten zittern leicht im Wind)
  • Sibirische Schwertlilie (große Pflanze mit grasförmigen Blättern, auffallende Blüte von blauer Farbe, untere Blütenblätter erinnern an Zunge und sind weiß mit dunkelblauen Adern)
  • Fettblatt (kleine Pflanze mit dicken Blättern, die leicht klebrig sind, fettig glänzen und direkt am Boden liegen, dunkelviolette Blüte).


Monitoring!

 

28. Mai 2015 | Öko-MS Mäder


Am Donnerstag, 28.5.2015, war eine dreistündige Forschungsarbeit angesagt. Mit der engagierten Unterstützung von Romana wurde ein zehn Meter langes Transekt festgelegt. Es bestand aus zehn ein Quadratmeter großen Feldern, in welchen die Pflanzenarten gezählt wurden. Für die Positionierung des Transektes wurden zwei Seile zwischen drei Bäumen gespannt. Genauigkeit beim Messen war sehr wichtig, um denselben Standort für weitere Beobachtungen wieder finden zu können.


Auf der Streuwiese wurden erst die Pflanzen betrachtet (Veränderung seit dem letzten Monitoring, blühend, bereits verblüht, neue Pflanzen, …)  und bestimmt. In Zweiergruppen wurden dann im Transekt so genau wie möglich folgende Pflanzen gezählt: Sibirische Schwertlilie, Wiesen-Witwenblume, Wiesen-Bocksbart, Rispen-Gilbweiderich, Echtes Mädesüß. 

Die 2a erforscht den Lebensraum Wasser am Brühl

30. April 2015 | Öko-MS Mäder


Am Donnerstag besuchten wir wieder die Streuwiese Brühl und trafen uns mit der Expertin Romana.

Zuerst fotografierten wird die Wiese, wie jedes Mal von den gleichen Standpunkten aus, um die Veränderungen von Februar an festzuhalten. Romana zeigte uns verschiedene Pflanzen und erzählte Besonderheiten über den Wiesenbocksbart und das Mädesüß. Wir alle rieben die Blätter des Mädesüß und stellten fest, dass sie nach Gurke rochen.

 

In Gruppen eingeteilt erhielten wir Becherlupen und machten uns auf die Suche nach allen Arten von Tieren. Wir fanden verschiedene Fliegen- und Mückenarten, Schnecken und Spinnentiere, die wir in der Becherlupe betrachteten und abzeichneten, bevor wir sie wieder in die Freiheit entließen. Die Suche ging weiter, diesmal verwendeten wir auch einen Kescher. Wir fingen im kleinen Kanal beim Spielplatz viele Kaulquappen, Rückenschwimmer und Eintagsfliegenlarven, die wir in der Becherlupe anschauen konnten. Im Wassergraben entlang unseres Schulgartens leben sehr viele Grasfrösche, mit unseren Keschern konnten wir viele in unterschiedlichen Größen und Farben fangen und genau studieren. Tiere so ganz nahe zu betrachten hat uns sehr gut gefallen. 

Ich möchte einmal im Moor versinken - Moordetektive Alberschwende

30. April 2015 | VMS Alberschwende


Die Moordetektive Alberschwende bestehen aus 8 Buben und 3 Mädchen - Chris, Fabio, Felix, Felix, Harald, Konstantin, Mathias, Pascal und Dina, Lea, Marie. 6 Detektive sind in der dritten Klasse und 5 in der vierten Klasse. Einige sind dabei, weil sie einmal im Moor versinken wollen. Andere machen mit, weil man im Moor viel sieht, Pflanzen und Tiere, Torf und Fußspuren im Matsch.

 

Seit den Semesterferien sind wir regelmäßig ins Moor gegangen, um die Schneehöhe zu messen. Im Physiksaal haben wir viel experimentiert und dabei überprüft, welchen pH-Wert das Moorwasser hat. Danach haben wir untersucht, welche Tiere im Wasser leben und wie tief die Torfstiche sind.

 

Jetzt wissen wir, dass das Moor fast nur aus Torf und Torfmoos besteht. Außerdem speichert ein Moor sehr viel Wasser. Wir haben gelernt, wie man ein GPS-Gerät verwendet und dass Moore sauer sind, weil das Torfmoos Säure ans Wasser abgibt. 

Die geheime Wasserwelt im Ried

13. April 2015 | VMS Frastanz


Heute gingen wir zum zweiten Mal ins Ried. Dieses Mal haben wir einen Kescher, Kübel und ein Glas mit einer Lupe verwendet. Wir haben folgende Tiere entdeckt: 


Wasserläufer | Stockente und -erpel | Froschlaich | Posthornschnecken und ihre Eier | Kaulquappen | Muschelkrebse | Wasserassel | Erd-Kröte | Spitzschlammschnecke | Libellenlarve | Pferdeegel | Wasserspinnen

 

Mag. Andreas Beiser hat uns erklärt, dass Bergmolche und Frösche zu dieser Zeit nicht mehr vorhanden sind. Man konnte dieses Mal nur mehr wenig Froschlaich erkennen. Die Kaulquappen der Grasfrösche schlüpften gerade. Doch es überleben nur wenige von mehr als 4 000 Eiern. Je wärmer das Wasser ist, desto schneller entwickeln sich die Tiere. 

 

In einem Tümpel, der im Schatten liegt, hatte das Wasser 14 Grad und unten im Ried waren es dann 26 Grad. Im freien Feld an der Sonne erwärmt sich das Wasser deutlich schneller. 

Messen, schreiten, bestimmen, beobachten...

26. März 2015 | Öko-MS Mäder


Am Donnerstag, dem 26.3.2015, waren wir trotz Regenwetter und kalten, windigen 9° Celsius bei der Streuefläche Brühl, um "unser Forschungsgebiet" genauer zu erkunden. Es liegt nur 5 Gehminuten von unserer Schule entfernt und da sie die letzte Streuewiese in Mäder ist, wollen wir die Fläche schützen. Ganz nach dem Motto "man schützt nur was man kennt", wollen wir den Lebensraums Streuefläche erforschen und genau kennenlernen. Dabei erhielten wir hilfreiche Unterstützung von Romana und Elisabeth vom Österreichischen Ökologie-Institut Bregenz.


Genaue Angaben zur Größe des Forschungsgebietes und der Umgang mit dem GPS-Gerät sind wichtig für jeden Wissenschafter. Ausgestattet mit Maßband und GPS, Protokollblättern und Fotoapparaten zogen die Moordetektive der 2a los. Nach Schätzübungen, genauem Abschreiten und -messen haben wir herausgefunden, dass die Streuefläche, 110 Meter Umfang hat und sehr viele Schritte - umgerechnet 64 Meter - lang ist. Wir haben ausgerechnet, dass sie etwa 3.000 m² groß ist und die GPS-Eckkoordinaten und fixe Fotopunkte für weitere Feldforschungen bestimmt.

Fred der Bergmolch!

23. März 2015 | VMS Frastanz


Am 23.3.2015 gingen wir in der BO/KW Stunde mit Herrn Andreas Beiser zum Tümpel in das Frastanzer Ried. Zuerst haben wir die Wildkamera besprochen. Eine Wildkamera ist eine Wärmekamera, die eigenwarme Tiere fotografiert. Außerdem haben wir noch einen Kescher und einen Käfig verwendet und diese Tiere entdeckt:


Bergmolch (Schwanzlurch) | Erdkröte | Rotmilan | Maus | Laubfrosch

 

Wir haben auch Unterschiede zwischen Frosch und Kröte kennengelernt. Beide haben eine Wasser- und eine Landhaut. 


Unterschied Frosch & Kröte

Frosch

Kröte

Haut

glatt

warzig

Hinterbeine

lang

kurz

Finger

keine Fingerhautlappen

Fingerhautlappen

Ohren

kann gut hören

kann schlechter hören

Gift

kein Gift

Gift gegen Pilze

Hinter die Kamera, fertig, los!

09. März 2015 | Öko-MS Mäder


Die Erforschung des Lebensraums um die Streuefläche Brühl in Mäder ist voll im Gange. Einige Bewohner des Waldsaumes um die Streuefläche haben sich bereits vor die Wildkamera getraut und lassen die Vielfalt im Brühl erahnen. Welche drei gefiederten Freunde haben sich auf das erste Foto verirrt und hat die Katze die Amsel wohl gefressen? Wir gehen den Dingen detektivisch auf den Grund!