Die Methode

 

Entlang des Geh- und Fahrwegs durch das Frastanzer Ried wird zu beiden Seiten ein fix eingemessener 120 m langer und 2 m breiter Streifen mit Markierungsschnüren abgegrenzt. Während der Blühphase werden alle darin enthaltenen Individuen der Zeigerart vom Weg aus erfasst.

Während der Vegetationsperiode gilt im Ried ein Betretungsverbot.


Ergebnisse des Monitorings der Zeigerarten


Ergebnisse der Tierbeobachtungen

Am 11. Mai 2023 gelang einem Schüler der MS Frastanz während der Moordetektive-Exkursion zu den Sponda Weihern der Fund einer Gelbbauchunke.

 

Diese Art ist zwar für das Gebiet schon lange beschrieben, wurde allerdings viele Jahre nicht mehr nachgewiesen.

 

Aufgrund dieses Funds veranlasste das Natura 2000 Regionsmanagement die Installation von Flachwasserbecken, um den Gelbbauchunken das Laichen zu ermöglichen.

 

Die Flachwasserbecken wurden gut angenommen, die Gelbbauchunke kann bei den Sponda Weihern wieder regelmäßig beobachtet werden. 

Funde in und um die Spondaweiher:

 

2024:

  • Gelbbauchunke   (Bombina variegata)
  • Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Posthornschnecke (Planorbarius corneus)

 

2023:

  • Gelbbauchunke   (Bombina variegata)
  • Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Posthornschnecke (Planorbarius corneus)